Kriegeralpe Lech am Arlberg

Geschichte der Kriegeralpe

Die im Tannberger Stil erbaute Kriegeralpe betreibt heute Milchwirtschaft und beherbergt über die Sommermonate zwölf Kühe und zwei Pferde. Die in der Sennerei hergestellten Produkte werden im eigenen Gastbetrieb eingesetzt, der Alpkäse wird aber auch in die Lecher Käserei gebracht.

Die 73 Hektar grosse Walser-Alpe verdankt ihren Namen vermutlich dem Wort „Chriager“, was im Walserischen so viel bedeutet wie „Beförderungsmittel für Mist und Humus für steile Anhöhen“. Ortsansässige sind auch der Ansicht, dass der Name „Krieger“ von einer Pflanze herrühren könnte, die im Bereich der Alpe wächst. Es könnte demnach auch die für ihre heilenden Kräfte bekannte Arnika Namensgeberin der Kriegeralpe sein, der Pflanzenname Krieger wird in anderen Gegenden Arnika genannt.

Auf dem Gemeindegebiet von Lech befinden sich heute 25 Alpen, die Kriegeralpe ist eine von ihnen. Trotz des starken Wandels vom Bergbauerndorf hin zur Tourismusgemeinde wurden in Lech seit den 1950er Jahren nur zwei Alpen aufgegeben.

Sennerei

Sennerei Kriegeralpe Arlberg

Kühe und Pferde gehören zum Alpsommer wie Käse und Wurst zur Brettljause. Im Sommer produziert unsere Sennerei Frisch- und Alpkäse.

Mit feinstem Bad Ischler Salz und Kräutern eingerieben, wird er richtig gereift und fein zubereitet auf der Kriegeralpe oder im Hotel Burg in Oberlech serviert.

Die Sennerei stellt im Sommer aber auch Butter, frische Joghurts oder Topfen her, Produkte, die beim Bergfrühstück auf den Tisch kommen.